Aktuelle Meldung

Statt deutscher Maut europäische Lösung - Beitrag von Präsidiumsmitglied Otto Schmuck

Gegenwärtig wird in Deutschland heftig über die Einführung einer Maut für die Nutzung deutscher Straßen gestritten. Wenn es einen Bereich gibt, bei dem eine europäische Lösung sinnvoll und zweckmäßig ist, dann ist es sicherlich die Gebührenregelung zur Straßennutzung, vor allem im Hinblick auf den grenzüberschreitenden Verkehr. Denn im Binnenmarkt gehört der freie Personenverkehr – auch per PKW – zu den grundlegenden Errungenschaften.

Dr. Otto Schmuck, EUD-Präsidiumsmitglied und Sprecher der AG Zukunft Europas

Kosten für den Straßenbau und den Straßenerhalt fallen überall an. Viele EU-Staaten haben entsprechende zusätzliche Einnahmequellen erschlossen: In Frankreich und Italien wird entfernungsabhängig kassiert, die Schweiz, Österreich die Tschechische Republik und Slowenien verlangen obligatorische Vignetten, andere EU-Staaten wie bislang auch Deutschland finanzieren über die KFZ- und die Mineralölsteuer.

In Deutschland wird aktuell die Einführung einer Maut per Vignette erwogen. Die Diskussion hierzu wird zu einem großen Teil durch Neid und Revanchedenken bestimmt: „Wenn wir Deutsche in Österreich für die Straßennutzung zahlen, dann ist es auch Recht und billig, wenn wir die Ausländer ebenfalls zur Kasse bitten.“ Zu beachten ist dabei jedoch, dass die deutsche Lösung EU-Ausländer nicht benachteiligen darf. Zudem wird in diesem Zusammenhang kaum zur Kenntnis genommen, dass in den Niederlanden und in Belgien derzeit auch über entsprechende Lösungen nach deutschem Vorbild nachgedacht wird. Ein derartiges einzelstaatliches Vorgehen mit der Zielrichtung, die europäischen Nachbarn zur Kasse zu bitten, kann nicht die Lösung sein. Ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof mit ungewissem Ausgang ist bereits absehbar.

Die Zeit ist reif, Konzepte für eine EU-weite Lösung in dieser Frage zu finden. Diese wird wegen der unterschiedlichen Systeme nicht einfach sein. Möglicherweise müssen bestehende, privat finanzierte Mautstrecken außen vor bleiben. Differenzierte Lösungen könnten jedoch beispielsweise vorsehen, dass ein Teil der Mineralölsteuer EU-weit in einen Topf fließt, aus dem öffentlich anfallenden Kosten finanziert werden – oder zumindest der Anteil, der auf die Straßennutzung durch EU-Bürgerinnen und -Bürger entfällt, die nicht in dem entsprechenden Land ansässig sind. Zumindest könnten die EU-Staaten, die eine Mautgebühr per Vignette erheben, gegenseitig die jeweilige Vignette der anderen EU-Staaten anerkennen. Hierfür könnte gegebenenfalls ein finanzieller Ausgleich erfolgen.

Hinsichtlich der Straßennutzung in Europa ist eine europäische Lösung der einzig sinnvolle Weg. Die Vorstellung, künftig bei grenzüberschreitenden Autofahrten an jeder Grenze – vergleichbar einer Eintrittsgebühr – zunächst ein neues „Pickerl“ kaufen zu müssen, widerspricht dem Grundgedanken des europäischen Raums  ohne Binnengrenzen. Auch bieten die Windschutzscheiben bei größeren Reisen quer durch Europa kaum noch hinreichend Platz für die zahllosen unerwünschten „Souvenirs“ aus den Nachbarländern.

Dr. Otto Schmuck
Mitglied des Präsidiums der Europa Union Deutschland

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy