Aktuelle Meldung

Rede zur Lage der Europäischen Union – Analyse von EUD-Generalsekretär Christian Moos

Die Präsidentin der Europäischen Kommission sagt in ihrer mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Union vieles Richtige, schweigt aber zu zentralen Fragen der weiteren europäischen Entwicklung. Besonders ihre wenigen Aussagen zur künftigen Handlungsfähigkeit der Europäischen Union reichen nicht aus. Die überparteiliche Europa-Union Deutschland unterstützt ausdrücklich den heute im AFCO-Ausschuss des Europaparlaments vorgestellten Berichtsentwurf zur Vertragsreform.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. © Europäische Union, 2023

Gleichberechtigung, Künstliche Intelligenz und Landwirtschaft nehmen viel Raum in Ursula von der Leyens Rede ein. Sicherlich sind das wichtige Themen. Etwas zu kurz kommt der weitere Einsatz der Europäischen Kommission für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Und dabei geht es nicht nur um die dringend gebotene Abwehr von Desinformation und anderen hybriden Angriffen aus Drittstaaten, sondern insbesondere auch um die Erosion der freiheitlichen Demokratie in vielen EU-Mitgliedstaaten.

Von der Leyen wird hier Rücksicht auf die bevorstehenden Parlamentswahlen in Polen genommen haben. Trotzdem hätte sie geeignete Worte finden können, ohne sich gleich dem Vorwurf der Einmischung in den Wahlkampf aussetzen zu müssen. Kein Wort auch zu den schrumpfenden Räumen für die Zivilgesellschaft, die vielerorts systematisch von oben umgebaut wird, so dass sie keine Gefahr mehr darstellt für die Regierenden beziehungsweise ihrer für das Überleben der Demokratie unverzichtbaren Aufgabe, für Transparenz und Rechenschaftspflicht zu sorgen, nicht mehr nachkommen kann. Damit hat Von der Leyen eine wichtige Chance verpasst. Die Verteidiger der liberalen Demokratie, zu denen die von ihr geführte Kommission ohne jeden Zweifel gehört, müssen ihre Samthandschuhe ausziehen.

Für uns steht außer Frage, dass die EU weiter zu vertiefen ist. Zuvorderst muss das Vetorecht einzelner Mitgliedstaaten in den Politikfeldern, in denen es für Blockaden, Stillstand und Erpressungen sorgt, endlich abgeschafft werden. Die Präsidentin spricht sich aber für eine Erweiterung aus, die die Vertiefung nicht zur Voraussetzung zu haben scheint. Das wäre fatal für die Union. Ihr ist zuzustimmen, dass die Westbalkanstaaten nicht mehr lange warten können, und europäische Staaten, deren staatliche Integrität heute von Russland bedroht oder angegriffen wird, müssen eine klare Beitrittsperspektive bekommen. Die Ukraine, Georgien und Moldawien gehören zu Europa.

Die zumindest gleichzeitige Vertiefung ist aber unverzichtbar. Sie ist trotz aller geopolitischen Veränderungen nicht nachrangig, sondern gerade mit Blick auf die Handlungsfähigkeit Europas in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik nötiger denn je. Sonst müssen sich einzelne Mitglieder aufmachen und eine Politische Union innerhalb einer erweiterten EU gründen, von der neue Anziehungskraft und damit europapolitische Stabilität für ganz Europa ausgehen kann.

Von der Leyen sprach nicht als Hüterin der Verträge, sondern als Kandidatin. Ihre Rede adressierte die eigene Parteifamilie, ohne deren Rückhalt sie nicht als Spitzenkandidatin reüssieren kann. Für den aufziehenden Wahlkampf wünschen wir uns vor allem Klarheit. Die Zukunft Europas in der aktuellen Welt(un)ordnung braucht Mut und Führungsstärke. Die Berichterstatter aus fünf verschiedenen Gruppen des Europäischen Parlaments beweisen diese mit ihren Vorschlägen für das Europa von morgen.

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy