Aktuelle Meldung

Moselle-Deutschland: Zusammenarbeiten statt Einigeln im Kampf gegen Covid-19

Die Union des Fédéralistes Européens Frankreich und die Europa-Union Deutschland verurteilen die einseitige Einführung von Kontrollen bei Reisen zwischen dem französischen Departement Moselle und Deutschland. Diese Maßnahmen sind weder effektiv noch stehen sie im Einklang mit dem Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger, zwischen den EU-Mitgliedstaaten zu reisen.

Die deutschen und französischen Föderalisten bedauern die Entscheidung der deutschen Behörden, den Bewohnern des Departements Moselle einen negativen PCR- oder Antigentest aufzuerlegen, nachdem die deutsche Entscheidung, die französische Region als maximales Risikogebiet für die Verbreitung der Varianten einzustufen, am 2. März in Kraft getreten ist.

Die von den deutschen Behörden verhängten Bewegungseinschränkungen verdeutlichen die mangelnde Zusammenarbeit und den fehlenden Dialog zwischen den europäischen Regierungen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie und stellen eine unverhältnismäßige Belastung für die europäischen Bürgerinnen und Bürger in diesen Gebieten in beiden Ländern dar.

Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus müssen konzertiert auf der Grundlage begrenzter geografischer Gebiete beschlossen werden, die nach gemeinsamen epidemiologischen Kriterien festgelegt werden, und dürfen nicht allein auf der Abgrenzung des Hoheitsgebiets der Mitgliedstaaten beruhen.

Dieser Ansatz, der auf einer willkürlichen Verwaltungslogik beruht und ein bedauerliches Beispiel für "methodologischen Nationalismus" darstellt, muss einem konzertierten Vorgehen zwischen den Behörden benachbarter Mitgliedstaaten innerhalb eines von den EU-Institutionen festgelegten Rahmens Platz machen.

Die UEF Frankreich und die Europa-Union Deutschland fordern, dass die Mitgliedstaaten und die europäischen Institutionen harmonisierte Kriterien für den gesundheitlichen Notfall festlegen, um so die Grundfreiheiten der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu schützen und gleichzeitig die Ausbreitung von SARS-Cov2 einzudämmen. Deutschland und Frankreich müssen, wenn das nicht gelingt, ein Beispiel für zwischenstaatliche Zusammenarbeit vorschlagen und dieses Thema auf die europäische Ebene bringen.

Die Freizügigkeit, der Binnenmarkt und die europäische Solidarität müssen es ermöglichen, gemeinsam gegen diese Pandemie zu kämpfen, die alle Europäerinnen und Europäer betrifft. Dies muss auf föderaler Basis geschehen, unter Einbeziehung aller Verwaltungsebenen, von der Kommune bis Europa, und der Bürgerinnen und Bürger.
 

+++ Auch unser Landesverband Saar meldet sich in der Debatte zu Wort: Hier finden Sie Hintergrundinfos zur Petition der Europa-Union Saar, die fordert, den kleinen Grenzverkehr zwischen dem Departement Moselle und dem Saarland nicht nur für Berufspendler*innen und Warentransporte, sondern für alle Menschen zu gewährleisten. +++


Moselle-Allemagne : face au Covid, les Européens doivent coopérer, pas se claquemurer
Covid19 : les fédéralistes condamnent les restrictions de circulation en Europe

L’Union des Fédéralistes Européens France et Europa-Union Deutschland condamnent l’instauration unilatérale de contrôles lors des déplacements entre la Moselle et l’Allemagne. Ces mesures ne sont ni efficaces ni conformes au droit fondamental des citoyens de circuler entre les États-membres de l’Union européenne

Les fédéralistes allemands et français regrettent la décision des autorités allemandes d’imposer un test PCR ou antigénique négatif aux habitants de Moselle, suite à la décision allemande de classer la région française en zone à risque maximale pour la circulation des variants entrée en vigueur le 2 mars.

Les restrictions de circulations imposées par les autorités allemandes illustrent le manque de coopération et de dialogue entre gouvernements européens dans le cadre de la lutte contre la pandémie de Covid-19 et font peser une contrainte disproportionnée sur les citoyens européens dans ces zones, et cela dans les deux pays.

Les restrictions de mouvement visant à contrer la propagation du coronavirus doivent se décider de manière concertée, sur la base de territoires géographiques restreints et définis par des critères épidémiologiques communs, et non pas en se basant uniquement sur la délimitation du territoire des États-membres.

Cette approche, fondée sur une logique administrative arbitraire et, regrettable exemple de « nationalisme méthodologique », doit céder la place à une approche concertée entre les autorités des États-membres voisins dans un cadre défini par les institutions de l’Union européenne.

L’UEF France et EUD demandent que les États-membres et les institutions européennes définissent des critères d’urgence sanitaires harmonisés, protégeant ainsi les libertés fondamentales des citoyens européens tout en permettant de freiner la diffusion du SARS-Cov2. L’Allemagne et la France doivent, à défaut, proposer un exemple de coopération inter-étatique et porter ce sujet au niveau européen.

La liberté de circulation, le marché intérieur et la solidarité européenne doivent permettre de mener ensemble la lutte contre cette pandémie qui concerne tous les Européens. Cette démarche doit se faire sur un mode fédéral, impliquant tous les échelons de gouvernance, de la commune à l’Europe, et les citoyens.

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy