Aktuelle Meldung

Frühling in Europa

Bald 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind viele Europäer der Friedenserzählung müde geworden. Jedoch längst nicht alle: Wer in den 1990er Jahren die neuen Balkankriege durchlitten hat, weiß um den Wert des Friedens. Und seit der Krimkrise tritt ins Bewusstsein: Die Kriegsfurie ist auch in Europa nicht dauerhaft gebannt. Sie schläft nur. Es ist das Verdienst der europäischen Einigung, dass sie Institutionen geschaffen hat, die ein friedvolles Zusammenleben der Völker über einen für europäische Verhältnisse außerordentlich langen Zeitraum ermöglicht haben.

Ein Meinungsbeitrag von Generalsekretär Christian Moos

Vor 100 Jahren erlebte das alte Europa seinen letzten Frühling. Zwei Jahre später war Verdun, arbeitete die „Blutpumpe“ vor Douaumont, Fleury und Vaux. Vor 75 Jahren wieder ein letzter Friedensfrühling, aber eigentlich war schon Krieg. Die „Rest-Tschechei“ war „zerschlagen“, die Synagogen waren ausgebrannt und Deutschland auf dem Weg in den Abgrund, in den es Europa und weite Teile der Welt reißen sollte.

Frühling 2014: Der Frieden in Europa ist in großer Gefahr. Russland, das lange schwach und viel zu lange unverstanden war, der große Verlierer der zwischen 1989 und 1991 entstandenen neuen Friedensordnung, der Wiedervereinigung Europas, offenbart sich als revisionistische Macht. Und die Europäer waren geschichtsvergessen genug zu glauben, sie könnten mit der Ukraine verhandeln wie mit jedem anderen beliebigen europäischen Staat. Moskau stellt nun die bestehende Ordnung in Frage. Kalkulationen von Militärs spielen mit einem Mal wieder eine große Rolle, drohen Diplomatie und Politik auszuhebeln, mit der ihnen inhärenten Logik die Oberhand zu gewinnen. Mit Prinzipien allein und der Überzeugung, auf der richtigen Seite zu stehen, wird dem nicht beizukommen sein.

Achtung Europa: Die Furie regt sich, bald ist sie erwacht. Wenn die Europäer sich nicht der Kraft und Wirkmacht dessen erinnern, was seit der Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 den Boden bereitet hat für Jahrzehnte der Aussöhnung, der Freundschaft, des Austauschs, der Zusammenarbeit, dann wird das Erreichte ernsthaft in Gefahr geraten.

Die Gemeinschaft der Europäer sollte den lange eingeleiteten, jedoch immer wieder unter- und abgebrochenen Weg in eine Politische Union entschlossen wieder aufnehmen. Die Europäische Union muss durch innere Geschlossenheit Stärke auch nach außen gewinnen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs dürfen keine Zeit verlieren. Sie sollten sich für einen gesamteuropäischen Kongress mit Russland sowie mit China, ohne das sicherheitspolitische Fragen globaler Bedeutung nicht mehr zu beantworten sind, und den USA als Garantiemächten einsetzen. Auf einem solchen Kongress müssen neue Perspektiven für die Ukraine und für die europäisch-russischen Beziehungen gefunden werden. Damit der nächste Frühling in Europa wieder im Zeichen des Friedens steht.

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy