Aktuelle Meldung

Fraktionsübergreifend für Europa: EUD-Parlamentariergruppe im Bundestag neu konstituiert

Im 19. Deutschen Bundestag ist die Europa-Union stark vertreten. 176 Abgeordnete aus vier Fraktionen sind EUD-Mitglieder und damit auch Teil ihrer Parlamentariergruppe. Diese trat am 8. Juni um 8 Uhr im Europasaal des Deutschen Bundestags erstmals zusammen. Bei ihrer konstituierenden Sitzung wählten die anwesenden Abgeordneten den neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Manuel Sarrazin (Bündnis 90/Die Grünen) wurde im Amt bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender und Vertreter der SPD-Fraktion ist weiterhin Josip Juratovic. Neu gewählt wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Hacker (FDP), Katrin Staffler (CSU) und Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU).

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Christian Moos, Manuel Sarrazin, Josip Juratovic, Katrin Staffler und Thomas Hacker (v.l.n.r.) Foto: Lutz Gude | JEF

EUD-Generalsekretär Christian Moos hob in seiner Begrüßung die besondere Bedeutung der überparteilichen Zusammenarbeit für Europa angesichts globaler Herausforderungen und wachsendem Populismus hervor. „Polarisierung ist wichtig, die Parteien müssen unterscheidbare Angebote machen, für diese im Parlament Öffentlichkeit herstellen. Dass es aber in einer so essentiellen Frage wie der europäischen Orientierung Deutschlands unter fast allen Parteien nach wie vor einen Grundkonsens gibt, ist von unschätzbarem Wert. Wir sind mächtig stolz auf unsere große interfraktionelle Parlamentariergruppe“, so Moos. Er dankte den Vorstandsmitgliedern der vergangenen Legislaturperiode für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Die Konstituierung begann mit einer Key-Note von Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. „Die Glaubwürdigkeit der EU steht und fällt damit, ob sie aus dem Friedensprojekt EU ein paneuropäisches Friedensprojekt machen kann“, sagte Roth und verwies auf die Konflikte in der Ukraine und die Diskussion um die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Albanien. Mit Blick auf die Vorschläge von Emmanuel Macron und die Debatte über die Zukunft der EU unterstrich er, dass dabei der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehe und EU-weit geführt werde. Dabei sei wichtig, dass die Zivilgesellschaft an zentraler Stelle mitmache, so auch die Europa-Union und JEF Deutschland. Er dankte in diesem Zusammenhang der Europa-Union, die mit ihrer Veranstaltungsreihe „Wir müssen reden!“ seit 2014 bundesweit Bürgerdialoge veranstaltet, und lud die Parlamentarier ein, sich an dem Format zu beteiligen und selbst Bürgerdialoge vor Ort zu initiieren.

In der parlamentarischen Debatte zum Thema Europa sei der Streit prägender geworden, sagte Vorsitzende Manuel Sarrazin. Deshalb sei es wichtig, mit der Parlamentariergruppe einen Ort zu haben, an dem sich die europäisch eingestellten Abgeordneten begegnen und austauschen könnten. Er verwies auch auf die erfolgreichen Veranstaltungsformate der Parlamentariergruppe. Mit dem Parlamentarischen Europaforum, das in Kooperation mit den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) als Fishbowl-Diskussion konzipiert sei, habe sich ein junges Format etabliert. Weitergeführt werden sollten auch die Fachgespräche mit der Südosteuropa-Gesellschaft sowie die Reihe „Europa unter drei – Parlamentarier im Gespräch“.

„Die JEF ist die junge Stimme in der Europapolitik“, sagte Gerhard Soyka, stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten, in seinem Grußwort. Er stellte die JEF-Europawerkstatt vor, bei der junge Multiplikatoren mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen und lud die Abgeordneten zur diesjährigen Ausgabe am 28./29. Juli ein. Von der Parlamentariergruppe wünsche sich die JEF, dass die Mitglieder in ihren Parteien für die europäische Wahlrechtsreform stark machten und sich dafür einsetzen, dass im Europawahlkampf auch die Namen und Logos der europäischen Parteienfamilien sichtbar werden.

Bevor sich die Abgeordneten auf den Weg ins Plenum machten, nutzten die Abgeordneten die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und einem europapolitischen Ausblick.

Mehr zur Parlamentariergruppe sowie eine Gesamtliste der Abgeordneten finden Sie hier.


Gründungsbild der Europa-Union Parlamentariergruppe im 19. Deutschen Bundestag. Foto: EUD

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy