Aktuelle Meldung

Forderungen der UEF zur Weiterentwicklung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion

Die Zuspitzung der aktuellen Krise zeigt immer deutlicher, dass die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion großen Reformbedarf hat. Um die Eurozone krisenfest zu machen und langfristigen Wohlstand zu garantieren, fordert unser europäischer Dachverband, die Union Europäischer Föderalisten (UEF), eine größere ökonomische und politische Integration und stärkere Institutionen mit der Fähigkeit sicherzustellen, dass alle Mitgliedstaaten tragbare Schuldenstände und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft erreichen. Die Eurozone müsse über die Koordination der nationalen Wirtschaftspolitiken hinaus eine Europäische Wirtschaftspolitik entwickeln.

Die UEF fordert zudem eine tiefere wirtschaftliche und fiskalische Integration. Diese müsse auch angemessene Formen europäischer Besteuerung und neue Schuldeninstrumente umfassen, um die nötigen Mittel für eine proaktive Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik zu generieren, mit der gemeinschaftlich Solidarität und Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut werden könnten.

Gleichzeitig bedürfe es Institutionen, die gemeinsam vereinbarte Regeln durchsetzten und direkt auf nationaler Ebene intervenieren könnten, wenn diese nicht respektiert würden. Jede weitere Entwicklung der Eurozone müsse jedoch von einer starken demokratischen Beteiligung und Kontrolle flankiert werden. Insbesondere das Europäische Parlament müsse in die Weiterentwicklung der Währungsunion und das Monitoring ökonomischer und fiskalischer Maßnahmen stärker einbezogen sein.

In ihrem Düsseldorfer Programm aus dem Jahr 2012 fordert auch die Europa-Union eine gemeinsame Wirtschafts-, Finanz und Haushaltspolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Eine solide und nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik bei effektiver Schuldentilgung und ein solidarisches Füreinander seien Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Europa und für eine starke Gemeinschaftswährung.

Auch die Europäische Kommission plant weitere Reformen der Wirtschafts- und Währungsunion. Jean-Claude Juncker formulierte in diesem Zusammenhang konkrete Fragen an die Mitgliedstaaten. Der Bundesausschuss der UEF verfasste im Frühjahr seine Antworten. Die UEF lädt Parlamentarier des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente ein, diese Forderungen zu unterstützen.

Auch die erste Ausgabe der neuen UEF-Schriftenreihe „Policy Brief“ widmete sich dem Thema, wie die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion im Rahmen der bestehenden EU-Verträge gestärkt und vertieft werden kann. David Martinez Garcia und UEF Generalsekretär Paolo Vacca stellen dort 25 Vorschläge vor. Download Policy Brief

 

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy