Aktuelle Meldung

Europa-Union steht zum Euro – Bundesausschuss diskutiert in Berlin über Zukunft der Gemeinschaftswährung

Mit einem Gedenken an den kürzlich verstorbenen Rudolf Dumont du Voitel eröffnete EUD-Präsident Peter Altmaier den Bundesauschuss der Europa-Union, der am Samstag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin tagte. In seiner europapolitischen Ansprache fand Altmaier deutliche Worte und kritisierte den ungezügelten Zuwachs der Staatsschulden in den westlichen Industriegesellschaften in den letzten Jahrzehnten. Sowohl mit den Rating-Agenturen als auch mit den Euro-Kritikern ging er hart ins Gericht. Der Euro habe in den letzten 10 Jahren größere Stabilität erreicht als früher die DM und gegenüber Dollar, Pfund und Co. an Wert gewonnen. „Es waren 10 gute Jahre, die der Euro für Deutschland und Europa bedeutet hat“, bekräftigte Altmaier.

Gedankenspiele über eine Insolvenz Griechenlands wies er zurück. Auch aus deutscher Perspektive sei ein solcher Schritt unverständlich. Er gab zu bedenken, dass von einer Insolvenz auch deutsche Banken und Anleger hart betroffen wären. Um zukünftigen Krisen vorzubeugen, müssten die Maastrichter Kriterien und der Stabilitätspakt eingehalten werden. Eine nachhaltige Finanz- und Haushaltspolitik sei der richtige Weg. Auf europäischer Ebene müsste die Wirtschaftspolitik der EU-Mitgliedstaaten besser aufeinander abgestimmt werden. Kein Land dürfe aus der Eurozone ausgeschlossen werden. Altmaier zeigte sich davon überzeugt, dass Europa gestärkt aus der Krise hervorgehen werde.

 „Den Wert Europas kann man nicht mit dem Rechenschieber bemessen“, kritisierte Ulrike Guérot vom European Council on Foreign Relations beim Podiumsgespräch das derzeitige Gebaren der Euro-Kritiker. Die EU habe den Europäern zwar jahrzehntelang Frieden und Wohlstand gesichert, pflichtete ihre Gesprächspartnerin Daniela Schwarzer von der Stiftung Wissenschaft und Politik bei, zurzeit bestehe allerdings die Gefahr der Desintegration. Argumente wie Frieden und Stabilität allein tragen nicht mehr. Einig waren sich die beiden Wissenschaftlerinnen darin, dass die Bürger besser in die Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene eingebunden werden müssten.

Im Fokus der von Europa-Professionell-Vorstand Christian Moos flott moderierten Diskussion stand die europäische Schuldenkrise und die aktuelle Finanz- und Wirtschaftspolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Schwarzer hielt fest, dass sich durch die Krise viel getan habe und die Euro-Zone neu aufgestellt wurde. So wurde beispielsweise die europäische Finanzmarktaufsicht etabliert und die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakt in Angriff genommen. Das Europäische Parlament habe dabei wichtige Akzente setzen können und seine Rolle gestärkt. Allerdings sei die Zeit gekommen, europapolitische Grundsatzfragen neu zu stellen. Wie kann finanzielle Solidarität in Europa garantiert werden? Reicht das bestehende europäische Vertragswerk dafür aus oder müssen wir über eine Neuregelung nachdenken?

Skeptisch zeigten sich Schwarzer und Guérot hinsichtlich einer Insolvenz Griechenlands, wie sie in letzter Zeit aus verschiedenen Richtungen gefordert wurde. Eine geordnete Insolvenz Athens sei derzeit nicht absehbar, erklärte Schwarzer. Die Konsequenzen wären unkalkulierbar. „Wenn wir die Griechen nicht retten, müssen wir morgen unsere Banken retten“, verteidigte Guérot den Ankauf von griechischen Staatsanleihen durch die EZB. Die Deutschen müssten Abschied nehmen von ihrer alten Philosophie der Währungsunion, forderte Guérot und begrüßte den Rückzug der „Falken“ aus der EZB.

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy