Aktuelle Meldung

Europa-Union Deutschland zur Rede zur Lage der Europäischen Union 2026

Die Europa-Union Deutschland (EUD) sieht in der Rede von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wichtige Impulse für die Zukunft Europas. Entscheidend wird nun sein, ob es gelingt, die angekündigten Vorhaben in konkrete politische Ergebnisse zu übersetzen, die die Lebensrealität der Menschen verbessern und neues Vertrauen in die Handlungsfähigkeit Europas schaffen.

EUD-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Wechsler hatte bereits vor der Rede eine europäische „Ruckrede“ gefordert. Nach der Ansprache erklärt sie:

„Die Menschen erwarten zu Recht, dass Europa ihre wirtschaftliche Zukunft sichert, sie schützt und unsere Demokratie stärkt. Diesen Erwartungen müssen wir mit konkreten Ergebnissen gerecht werden: mit wettbewerbsfähigen Unternehmen und sicheren Arbeitsplätzen, bezahlbarer Energie und einer wirksamen gemeinsamen Verteidigung. Wenn Europa im Alltag spürbar für Sicherheit und Verlässlichkeit sorgt, stärkt das Vertrauen, Zusammenhalt und Zuversicht.“

Zugleich mahnt Wechsler, Europa stärker aus einer institutionellen Perspektive herauszuführen:

„Wir müssen aus der Brüsseler Blase heraus. Eine europäische Aufbruchsstimmung entsteht nicht in Strategiepapieren, sondern dort, wo die Menschen leben und arbeiten. Europa muss zeigen, dass gemeinsames Handeln konkrete Verbesserungen bewirken kann.“

Besonders begrüßt die Europa-Union Deutschland die Ankündigung eines neuen Europakongresses zum 70. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge.

Für die EUD darf dieser Kongress jedoch nicht bei symbolischen Debatten stehen bleiben.

„Der Europakongress darf keine politische Schauveranstaltung werden“, erklärt EUD-Generalsekretär Christian Moos. „Wenn Europa zu einer Debatte über die Zukunft der Union einlädt, dann muss diese Debatte auch politische Konsequenzen haben.“

Die Europa-Union Deutschland fordert deshalb, den Kongress am Vorbild der historischen Assisen der europäischen Bewegung und des Haager Europakongresses von 1948 auszurichten. Ziel müsse sein, konkrete Reformvorschläge für die Weiterentwicklung der Europäischen Union zu erarbeiten und den Weg für eine Vertragsreform zu ebnen.

„Europa steht vor Herausforderungen, die mit den Instrumenten von gestern nur begrenzt bewältigt werden können. Wer Europas Freiheit, Sicherheit und Handlungsfähigkeit dauerhaft sichern will, muss auch bereit sein, über institutionelle Reformen und Vertragsänderungen zu sprechen.“

Nach Auffassung der EUD darf der Europakongress Bürgerbeteiligung nicht gegen repräsentative zivilgesellschaftliche Beteiligung ausspielen. „Die europäische Einigung war immer auch ein Werk engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich in Verbänden, Vereinen, Jugendorganisationen und Bürgerbewegungen organisiert haben. Wer Europa weiterentwickeln will, muss diese Kräfte einbeziehen.“

„Wer die nächste Generation für Europa begeistern will, muss ihr mehr anbieten als die Verteidigung des Status quo“, betont Andrea Wechsler. „Europa braucht eine erneuerte politische Erzählung und den Mut, die Union so weiterzuentwickeln, dass sie Sicherheit und Wohlstand gewährleistet und damit auch Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wirksam schützen kann. Der Europakongress sollte der Beginn dieses Prozesses sein.“
 

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy