Aktuelle Meldung

Europa braucht Mut zu Investitionen – und Mut zu Reformen - Einwurf von Generalsekretär Christian Moos

Die Debatte über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) entscheidet über weit mehr als die Verteilung europäischer Mittel. Sie ist eine Grundsatzentscheidung darüber, wie Europa seine Handlungsfähigkeit in einer zunehmend unsicheren Welt sichern will.

Die Europäische Union steht heute vor Aufgaben, die vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar waren: die Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit, die Behauptung im globalen Technologiewettbewerb sowie der Schutz unserer demokratischen und sozialen Ordnung.

Diese Herausforderungen lassen sich nicht mit den Instrumenten der Vergangenheit bewältigen. Sie erfordern ein handlungsfähigeres Europa – und damit auch die Bereitschaft, über zusätzliche gemeinsame Investitionen zu sprechen.

Wer Europa stärken will, muss daher offen über die notwendigen finanziellen Mittel sprechen – und damit auch über neue EU-Eigenmittel. Vor allem aber braucht es institutionelle Reformen, die Europa in die Lage versetzen, seine Aufgaben schneller, effizienter und wirksamer zu erfüllen.

Genau hier fehlt bislang häufig die politische Debatte. Zu oft wird über die Höhe europäischer Ausgaben gesprochen, zu selten über die Reformen, Prioritäten und Verantwortlichkeiten, die damit verbunden sein müssen. Eine stärkere Europäische Union braucht nicht nur mehr Ressourcen, sondern auch klarere politische Ziele, effizientere Entscheidungsverfahren und die Bereitschaft aller Mitgliedstaaten, ihren politischen Beitrag zu leisten. Deutschland sollte sich dieser Debatte nicht nur stellen – als größter Nettozahler der EU sollte es sie aktiv mitgestalten.

Der neue MFR darf deshalb nicht zu einem bloßen Verteilungskonflikt zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern werden. Weder der reflexhafte Ruf nach neuen gemeinsamen Schuldenprogrammen noch der pauschale Verweis auf Haushaltsdisziplin werden den Herausforderungen unserer Zeit gerecht. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie europäische Mittel so eingesetzt werden können, dass sie den größtmöglichen gemeinsamen Mehrwert schaffen.

Dazu gehören auch Reformen, die europäische Entscheidungsmechanismen stärken, Doppelstrukturen abbauen und gemeinsame Investitionen dort ermöglichen, wo europäische Lösungen nationalen Ansätzen überlegen sind. So können Skaleneffekte genutzt, Innovationen gefördert und die Grundlagen für mehr Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand geschaffen werden.

Die eigentliche Frage lautet daher: Wie können wir den europäischen Way of Life – Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft und Sicherheit – in einer zunehmend instabilen Welt bewahren und verteidigen? Und welche politischen, institutionellen und finanziellen Reformen braucht es, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen?

Europa braucht heute mehr als neue Haushaltszahlen. Es braucht eine gemeinsame Vorstellung davon, welches Europa wir morgen wollen. Nur dann wird der nächste Mehrjährige Finanzrahmen zu einem Instrument für mehr europäische Handlungsfähigkeit – und nicht zu einer weiteren Debatte über die Verteilung von Mitteln.

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy