„Wir brauchen in Deutschland eine größere Nähe der Bürgerinnen und Bürger zum europäischen Integrationsprojekt. Dann überwinden wir auch Vertrauenskrisen. Die Bundesregierung sollte ihre Kommunikationsstrategie stärker auf zivilgesellschaftliche Akteure wie die Europa-Union ausrichten“, fordert Wieland. „Für die erforderliche Akzeptanz des weiteren Weges, der zur Rettung unserer Währung nur in mehr Europa liegen kann, brauchen wir eine viel bessere Einbeziehung von Bürgerinitiativen für Europa. Eine solche ist die Europa-Union, noch dazu die mitgliederstärkste in Deutschland. Die Kreisverbände der Europa-Union Deutschland leisten seit jeher hervorragende Basisarbeit. Es gibt in Deutschland keine mit der Europa-Union vergleichbare, demokratisch verfasste zivilgesellschaftliche Struktur. Es ist an der Zeit, dass die Politik hierin eine Chance erkennt und sie für eine bessere Europakommunikation nutzt, die diskursiv sein und von unten nach oben geführt werden muss. Teure zentral gesteuerte Kampagnen allein werden kaum zu mehr europäischer Identität führen“, so Wieland. Wer konsequent und kontinuierlich mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeite, müsse auch Umfragen nicht fürchten, die ohnehin nur holzschnittartige und oft genug verzerrte Bilder lieferten.
Ein ausgesprochen negatives Bild von der Haltung der Menschen zu Europa zeichnen aktuelle Umfragen in Deutschland. Danach sind mittlerweile 53 Prozent gegen eine Kompetenzausweitung der EU. Das am 6. September veröffentlichte Eurobarometer, das europaweite Umfrageinstrument der Europäischen Kommission, kommt allerdings zu einem viel günstigeren Ergebnis. So hatten im Juni 2012 40 Prozent der EU-Bürger ein positives Bild von der EU, neun Prozent mehr als noch im November 2011. Von den EU-Institutionen schneidet das Europäische Parlament im Ansehen am besten ab. „Es freut mich, dass viele Menschen besonders großes Vertrauen in das Europäische Parlament setzen“, sagt Wieland. Die deutschen Umfragen zeigten aber auch, wie groß die Verunsicherung vieler Bürger in der Krise sei. „Die Politik sollte einfach mehr mit den Menschen sprechen. Die Ansprechpartner in der Zivilgesellschaft sind jedenfalls da und immer gesprächsbereit“, so Wieland.
Aktuelle Meldung
EUD-Präsident Wieland: „Bürgerinitiativen für Europa stärken“
EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?
Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür
📅 Donnerstag, 12. März
🕙 18.30 Uhr
📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15
Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.
Unser Gast: Knut Abraham (MdB)
Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:
- Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
- Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.
Themen des Abends: Quo vadis?
Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:
- Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
- Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
- Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?
Anmeldung & Teilnahme
Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.
Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren
Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy
Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.
Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland
📅 Sonntag, 11. Januar 2026
🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr
📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede
Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.
Unser Gast: Knut Abraham (MdB)
Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:
- Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
- Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.
Themen des Abends: Quo vadis?
Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:
- Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
- Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
- Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?
Anmeldung & Teilnahme
Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.
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Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy