Aktuelle Meldung

EU-Haushalt 2028–2034: Europäisches Parlament setzt klares Zeichen für Handlungsfähigkeit, Solidarität und demokratische Kontrolle

Das Europäische Parlament hat am 28. April in Straßburg mit großer Mehrheit seine Position zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union für die Jahre 2028 bis 2034 beschlossen – und damit ein klares Signal für einen handlungsfähigen, solidarischen und demokratisch kontrollierten EU-Haushalt gesetzt.

Der geforderte Haushaltsrahmen von 1,27 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU – bei Ausklammerung der Schuldenrückzahlung für NextGenerationEU – macht deutlich: Europa muss investieren können, um den Erwartungen seiner Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden und den großen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

„Europa steht unter einem enormen Erwartungsdruck – geopolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Das Europäische Parlament übernimmt Verantwortung und sagt klar: Wer mehr von Europa erwartet, muss Europa auch angemessen ausstatten“, erklärt Prof. Dr. Andrea Wechsler MdEP, Präsidentin der überparteilichen Europa-Union Deutschland. „Ein starker EU-Haushalt ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, Zusammenhalt und Vertrauen in die europäische Demokratie.“

Besonders wichtig ist aus Sicht der Europa-Union Deutschland, dass neue Prioritäten – etwa in Verteidigung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz – nicht zu Lasten der regionalen Förderung, der Landwirtschaft oder bewährter Solidaritätsinstrumente wie dem ESF gehen. Das Parlament hat hier bewusst ein Gegengewicht zu renationalisierenden Tendenzen gesetzt.

„Europa braucht mehr Investitionen in seine Zukunft – und ist gleichzeitig gut beraten, das Fundament der Solidarität und Partizipation zu stärken“, betont Gabriele Bischoff MdEP, Vizepräsidentin der Europa-Union Deutschland. „Kohäsionspolitik, Agrarpolitik, Europäischer Sozialfonds, Bildung, Forschung und Programme wie Erasmus+ sind keine Relikte der Vergangenheit. Sie sind das Rückgrat eines Europas, das zusammenhält und Chancen gerecht verteilt.“

Kritisch sieht die Europa-Union Deutschland die von der Kommission vorgeschlagenen starken Vereinfachungen im Haushaltsvollzug. Effizienz dürfe nicht auf Kosten von Transparenz, parlamentarischer Kontrolle und demokratischer Rechenschaft gehen.

„Gerade wenn es um sehr große finanzielle Mittel geht, braucht Europa mehr – nicht weniger – Transparenz und demokratische Kontrolle“, so Bischoff. „Für uns bleibt deshalb auch das Partnerschaftsprinzip und die Beteiligung der Regionen, Sozialpartner und Stakeholder zentral für den Erfolg der Programme.“

„Ein Haushalt, der Vertrauen schaffen will, muss nachvollziehbar, überprüfbar und an klare europäische Werte gebunden sein“, betont Wechsler.

Ausdrücklich begrüßt wird zudem das klare Bekenntnis des Parlaments zu neuen Eigenmitteln. Einnahmequellen etwa aus digitalen Dienstleistungen, dem CO₂ Grenzausgleich oder der Besteuerung von Kryptowerten könnten die Handlungsfähigkeit der EU stärken und zugleich nationale Haushalte entlasten.

Die Europa-Union Deutschland unterstreicht: Ein ambitionierter EU-Haushalt ist eine politische Weichenstellung. Er entscheidet darüber, ob Europa seine Rolle als stabilisierende Kraft nach innen und außen ausfüllen kann – oder ob Erwartungen enttäuscht und Handlungsmöglichkeiten verspielt werden.

Nun liegt es an den Mitgliedstaaten, die Position des Europäischen Parlaments ernst zu nehmen und konstruktiv in die Verhandlungen einzutreten. Das letzte Wort wird das Parlament haben. „Europa ist handlungsfähig, wenn wir es politisch wollen“, resümiert Wechsler. „Die Abstimmung zeigt: Das Europäische Parlament ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.“
 

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy