Aktuelle Meldung

Elysée 2.0.: Die Förderung der deutsch-französischen Freundschaft ist gut für Europa – aber wir wollen mehr!

In einem gemeinsamen Statement zum 22. Januar begrüßen die Jeunes Européens France, die Union des Fédéralistes Européen France, die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland und die Europa-Union Deutschland den Aachener Vertrag, der am 56. Jahrestag des Elysée-Vertrags von Deutschland und Frankreich unterzeichnet wurde. Das Abkommen habe das Potenzial, der nächste Schritt in Richtung eines europäischen Bundesstaats und einer immer engeren Union zu sein. Positiv sehen die Verbände vor allem die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Diplomatie, Verteidigung und Innere Sicherheit sowie die Stärkung von Bürgerprojekten, Städtepartnerschaften und grenzüberschreitenden Regionen. Wünschenswert wäre jedoch gewesen, wenn die übrigen EU-Staaten mit einbezogen und noch weitergehende Pläne für die europäische Integration gefasst worden wären.

GEMEINSAME ERKLÄRUNG

Als europäische Föderalist*innen glauben wir an Europa, mussten uns in letzter Zeit aber leider zu oft Gedanken darüber machen. In Zeiten von Brexit und Populismus mögen einige befürchtet haben, dass die deutsch-französische Partnerschaft erlahmen könnte. Doch unterzeichnen Deutschland und Frankreich heute, am 22. Januar 2019, den Vertrag von Aachen, der uns diesbezüglich Hoffnung macht. Er bekräftigt nicht nur die bilaterale Freundschaft zwischen zwei ehemaligen Feinden, sondern hat auch das Potenzial, das neue Sprungbrett der Europäischen Union zu einem tiefer integrierten Europa zu sein.

Frankreich und Deutschland unterzeichnen den Vertrag zwar als Elysée 2.0, wir hätten uns aber gewünscht, dass der Rest Europas direkt in solche Entwicklungen einbezogen wird. 1963 war die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland eines der wichtigsten europäischen Themen, heute aber müssen wir eine breitere Perspektive für die gesamte Europäische Union einnehmen. Eines muss jedoch hervorgehoben werden: Dieser Vertrag ist ein positiver Schritt in die richtige Richtung!

Die europäische Integration funktioniert nur, wenn sie von den Bürger*innen für die Bürger*innen umgesetzt wird. 1963 wurde im Vertrag von Élysée festgelegt, dass der Frieden zwischen Frankreich und Deutschland nur durch das Verständnis und den Austausch der Bürger*innen erreicht werden kann. So besuchten sich im Laufe der Jahrzehnte Millionen von Deutschen und Französinnen und Franzosen und bildeten eine dauerhafte Verbindung, die der Grundstein für die europäische Integration sein sollte. Das neue Abkommen erkennt diese Notwendigkeit der Zusammenarbeit der Bürger*innen an und entwickelt sie weiter. Wir begrüßen deshalb die weitere Zusammenarbeit in Bildungsfragen sowie in den Bereichen Militär, Diplomatie und Polizei. Auch die Entwicklungen der gemeinsamen Verwaltungsstrukturen sind notwendig und begrüßenswert, ebenso wie die vielen Initiativen für eine engere Partnerschaft in den Grenzregionen.  Wir begrüßen auch die stärkere Zusammenarbeit in der Außenpolitik, obwohl wir generell der Meinung sind, dass die Europäische Union für die Außenpolitik zuständig sein sollte und die gemeinsame Lobbyarbeit für einen Sitz des europäischen UN-Sicherheitsrates der bessere Fokus gewesen wäre. Insgesamt verdient die Vielzahl der Initiativen Beifall und wir freuen uns darauf, ihre praktische Umsetzung sehr bald zu erleben.

Wir erkennen und begrüßen den Perspektivenwechsel von der bilateralen Zusammenarbeit hin zu einem institutionalisierten und verstärkten gemeinsamen deutsch-französischen Ansatz in europäischen Fragen. Deshalb ist der neue Vertrag von Aachen ein echter Elysée-Vertrag 2.0. Die französische und die deutsche Regierung machen deutlich, dass sie sich ihrer Rolle in der europäischen Integration und der Notwendigkeit ihrer Weiterentwicklung bewusst sind. Der Ansatz hätte jedoch ehrgeiziger sein können, vor allem angesichts der Stärke der bilateralen Freundschaft und der europäischen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Dieses Abkommen hat das Potenzial, der nächste Schritt in Richtung eines europäischen europäischen Bundesstaats und einer immer engeren Union zu sein.

Es mögen einige Dinge fehlen, insbesondere die Einbeziehung des restlichen Europas. Damit die europäische Integration jedoch funktionieren kann, bedarf es immer einer funktionierenden deutsch-französischen Partnerschaft. Diese Beziehungen müssen nun die Bemühungen um ein stärker vereintes Europa verstärken. Frankreich und Deutschland gehen in die richtige Richtung, und der Rest Europas sollte direkt dahinter folgen.


Lesen Sie hier die gemeinsame Erklärung in französischer Sprache.
 

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy