Aktuelle Meldung

Die EZB und der Niedrigzins

Heute stehen wieder Kommentare in manchen Zeitungen, die Europäische Zentralbank (EZB) stecke in einem Zielkonflikt. Einerseits wolle sie die Banken retten, andererseits treibe sie diese mit dem Niedrigzins in die Existenznot. „An diesem Urteil ist nicht alles falsch, aber eben auch nicht alles richtig. Mit die größte Gefahr für die Stabilität der Währungsunion und Europas insgesamt geht von Halbwahrheiten aus“, sagt EUD-Generalsekretär Christian Moos.

„Der Niedrigzins ist mitnichten nur wegen der Gesundheit der Banken höchstproblematisch, sondern auch weil der Zins als Marktregulator praktisch ausfällt“, so Moos, der für die Europa-Union Mitglied im Vorstand der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) ist. Dies führe zu Fehlallokationen und Übertreibungen, erhöhe die Gefahr abrupter Marktkorrekturen. Richtig sei, dass die Notenbanken der Welt sobald als möglich die Zinswende einleiten müssen, so Moos. Falsch sei, den Niedrigzins der EZB anzulasten.

„Die EZB bewegt sich im Geleitzug der Notenbanken; den Kurs gibt die amerikanische Federal Reserve vor.“ Die schon viel zu lange andauernde Niedrigzinsphase sei ein globales Phänomen, eine Folge der Weltfinanzkrise. „Bei den Bürgern in Deutschland wie auch in anderen EU-Staaten wird teilweise von den Medien der Eindruck erweckt, die EZB habe den Zins abgeschafft, was aber so nicht stimmt“, sagt Moos. Auch die EZB wünsche sich die Zinswende. „Die EZB kann dies aber nur dann tun, wenn die Voraussetzungen dafür da sind. Zu diesen gehört die Vollendung der Bankenunion mit klaren und realistischen Regeln für die Abwicklung und die Rettung maroder Bankhäuser. Dazu gehören Reformen, die für mehr Wirtschaftswachstum und den Abbau der Arbeitslosigkeit sorgen. Für dies alles sind aber die Mitgliedstaaten zuständig, nicht die EU, schon gar nicht die EZB.“ Hier und da wird unterstellt, EZB-Chef Mario Draghi vollziehe eine falsche Geldpolitik, um marode italienische Banken zu retten. Moos widerspricht: „Dass es nach wie vor notleidende Banken in der Eurozone gibt, liegt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten, nicht der Zentralbank. Und das Problem betrifft nicht Italien allein.“ Am Zusammenbruch von Banken könne kein vernünftig denkender Mensch ein Interesse haben.

Moos beobachtet mit Sorge, dass auch seriöse Medien immer wieder undifferenziert Kritik an der EZB üben und dabei mit Bildern arbeiten, die die Menschen verunsichern. „Wer die EZB direkt oder indirekt als „Brandstifter“ bezeichnet, betätigt sich als ebensolcher“, so der Europa-Union Generalsekretär. Die Politik der Notenbanken sei unerfreulich und keineswegs alternativlos, aber sinnvoll, um Zeit für die notwendigen Reformen zu gewinnen, befindet Moos. „Eine Weltwirtschaftskrise wie in den 1930er Jahren konnte bis dato vermieden werden. Die Politik, aber auch verantwortliche Journalisten sollten das aktuelle Geschehen in Relation zu den denkbaren Alternativen setzen und sich dafür stark machen, dass die Zeit, die nicht endlos sein mag, sinnvoll genutzt wird.“

EINLADUNG: Quo vadis, deutsch-polnische Partnerschaft?

Perspektiven, Herausforderungen und das Potenzial vor unserer Haustür

 

📅 Donnerstag, 12. März

🕙 18.30 Uhr

📍 Mehr-Generationen-Haus Falkensee, Ruppiner Straße 15

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy

Einladung zum Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland e.V.

Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland

📅 Sonntag, 11. Januar 2026

🕙 Einlass ab 10:00 Uhr | Beginn um 10:30 Uhr

📍 Karls Erlebnis-Dorf, Elstal, Pfannkuchenschmiede

 

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die sicherheitspolitische Notwendigkeit beide Länder enger zusammenrücken lässt, bleiben historische Fragen und innenpolitische Debatten ständige Begleiter des diplomatischen Alltags.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, laden der Rotary-Club Falkensee, die Europa-Union Havelland und der Verein care4democracy Sie herzlich zu einer hochkarätigen Diskussionsrunde ein.

Unser Gast: Knut Abraham (MdB)

Wir freuen uns besonders, Knut Abraham als Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Als Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Berichterstatter für Polen im Auswärtigen Ausschuss sowie ehemaliger Diplomat an der Botschaft in Warschau bringt er eine tiefe Expertise mit:

  • Der Diplomat: Er kennt die feinen Nuancen der Regierungszusammenarbeit und die Mechanismen des Weimarer Dreiecks.
  • Der Brückenbauer: Sein Fokus liegt auch auf der zwischengesellschaftlichen und grenznahen Zusammenarbeit – dort, wo Partnerschaft im Alltag gelebt wird.

Themen des Abends: Quo vadis?

Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie es um das „Herzstück“ Europas bestellt ist:

  1. Politischer Neustart & Reibungspunkte: Wie stabil ist das Verhältnis unter der Regierung von Donald Tusk? Welche Rolle spielen historische Fragen heute?
  2. Sicherheit im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Frankreich im Weimarer Dreieck angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine.
  3. Potenziale im Havelland: Wie können wir Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte in Falkensee und Umgebung neu beleben?

Anmeldung & Teilnahme

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, insbesondere mit den im Havelland lebenden Polinnen und Polen sowie allen Interessierten.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link an: 👉 Hier online registrieren

Hinweis: Sie können diesen Link gerne in Ihren Netzwerken teilen! Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail oder Telefon (enrico.lindhorst(at)icloud.com oder 0162-8111501)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstalter: Rotary-Club Falkensee | Europa-Union Havelland | care4democracy